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Home Office Jobs: Top oder Flop

von Eve Simon in Home Office: Top oder Flop 03/07/2018 0 comments

Der Arbeitsweg beschränkt sich auf die 2 Meter vom Bett zum Küchentisch, zwischendurch kann man den Einkauf erledigen oder die Wäsche waschen. Von zu Hause arbeiten als Non-plus-ultra?

Home Office Jobs: Ein Blick hinter die Kulissen

Home Office Jobs geben Mitarbeitern Flexibilität – und oftmals vermischt sich das Privat- mit dem Berufsleben umso mehr. Und nicht jeder schreit sofort “Hurra!” bei dem Angebot auch von zu Hause aus zu arbeiten. Wie strukturiere ich meinen Arbeitsalltag in den eigenen vier Wänden und wie bleibe ich mit Kollegen in Kontakt? Zu den Herausforderungen bei Home Office Jobs gibt es jede Menge Fragen, nicht nur von Unternehmensseite aus. Deswegen erzählen in unserem Blogbeitrag “Home Office: Top oder Flop” unterschiedliche Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen, von ihren Erfahrungen mit Home Office, wie sie sich organisieren, ob sie Schwierigkeiten hatten oder auch noch haben und geben Tipps. Denn gelebte Flexibilität kommt nicht von heute auf morgen.

Ein Home Office Job zwischen Hamburg und Utrecht

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Anna | Redaktionsleiterin Deutschland bei Blendle | Wohnort: Hamburg | Arbeitsort: Utrecht/Hamburg

NIUWORK: Hallo Anna! Wie war dein Arbeitstag? Was hast du heute gemacht?
ANNA: Mein Arbeitstag hat gerade angefangen. Ich habe die Nachrichten gesichtet und mir Artikel aus den Tageszeitungen zurechtgesucht, die ich später in unserem Newsletter verschicke.

NIUWORK: Wie lange arbeitest du schon im Home Office?
ANNA: Seit Oktober 2017.

NIUWORK: Wie kam es dazu? Musstest du deinen Arbeitgeber überzeugen?
ANNA: Mein Arbeitgeber sitzt in Utrecht, den Niederlanden, und nach einer Weile vor Ort habe ich gemerkt, dass ich Hamburg doch ganz schön vermisse. Und nach ein paar intensiven Verhandlungs-Meetings durfte ich dann ins remote working wechseln.

NIUWORK: Du arbeitest in einer Bürogemeinschaft – wie hast du die gefunden?
ANNA: Wir kannten uns schon eine Weile – ich habe immer mal wieder als freie Autorin für die Redaktion gearbeitet, und gleich zugeschlagen, als in ihrem Büro ein Tisch frei wurde.

NIUWORK: Was sind die größten Herausforderungen für dich am Anfang beim Home Office gewesen?
ANNA: Das Feierabendmachen und mir die Wochenenden nicht auch noch vollzuladen.

NIUWORK: Sind sie es auch immer noch?
ANNA: Teilweise – aber ich arbeite dran!

NIUWORK: Was ist für dich das Beste an deiner flexiblen Arbeitsweise?
ANNA: Dass ich meinen Tag so strukturieren kann, wie es für mich am besten passt, und ich mir einige Urlaubstage spare, weil ich von überall arbeiten kann.

NIUWORK: Wie kommunizierst du mit deinen Kollegen? Habt ihr feste Regelungen? Klappt es?
ANNA: Im Alltag kommunizieren wir über Slack, und mit meinen engsten Kollegen habe ich feste Calls einmal die Woche. Klappt zu 95 % der Zeit super.

NIUWORK: Könntest du dir vorstellen, wieder einen Job im Büro zu machen ohne die Möglichkeit, auch mal aus dem Home Office zu arbeiten?
ANNA: Das müsste schon ein wirklicher Spitzenjob sein …

NIUWORK: Deine Tipps für alle diejenigen, die Home Office testen wollen oder schon dabei sind.
ANNA: Immer im Gespräch mit den Kollegen sein, und wenn man sich nur für einen wöchentlichen Smalltalk-Call verabredet.

NIUWORK: Noch andere Gedanken?
ANNA: Machen!

Wo Anna arbeitet? Schau dir im Video ihre Bürogemeinschaft an.

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